Italienische Grillwochen – Pizza auf dem Kugelgrill

veröffentlicht am 5. Mai 2015 in Wissenswertes zu Grillen von

Grillzeit, für viele gleichbedeutend mit Steaks und Würstchen doch auch vegetarische Varianten sind im Kommen und werden mit allerlei bunten Salaten in gemütlicher Runde gereicht. Zeit, mal etwas ganz anderes zu Probieren!

 

Schon einmal Pizza vom Kugelgrill gegessen? Kein Scherz, es funktioniert tatsächlich und nicht nur das, es ist richtig lecker! Meist eignet sich ein Grill sogar weitaus besser zur Zubereitung einer knusprigen Pizza, weil sich dank dem aufgelegten Deckel höhere Temperaturen erzeugen lassen als in einem haushaltsüblichen Backofen. Mehr Hitze bedeutet kürzere Backzeit und gleichzeitig mehr Schonung für den Belag der Pizza, der statt verkohlt frisch und lecker bleibt. Und das Beste daran: die hohen Temperaturen erzeugen die charakteristischen Röstaromen wie sie sonst nur bei einer echt italienischen Pizza aus dem Steinbackofen zu finden und zu schmecken sind.

 

Pizza auf dem Grill – so geht’s

 

Kugelgrill mit KohleGas oder Kohle – letztlich ist das egal und von den eigenen Vorlieben abhängig. Gehen tut beides wobei Holzkohle schon von sich aus einen rauchigen Geschmack mitbringt während in dieser Hinsicht beim Gasgrill nachgeholfen werden muss. Dieser wiederum erfordert kein mehrfaches Nachlegen des Brennmaterials um konstant eine Temperatur von 300 bis 350 Grad zu erzeugen, weil sich die Temperatur komfortabel einstellen lässt. Raucharoma lässt sich auf jedem Grill nach Belieben erzeugen: dazu gibt es unterschiedliche Holzarten wie beispielsweise Buchenholzspäne, die am besten in Folie gewickelt und mit zum Grillgut gelegt werden. Nicht vergessen, das Folienbündel mit Löchern zu versehen damit der Rauch entweichen kann – so lässt sich kinderleicht ein Aroma erzeugen als käme die Pizza direkt aus einem mit Buchenholz befeuerten Steinofen.

 

Pizzastein und Pizzablech

 

Damit man die Pizza wirklich genießen kann und keine Sauerei auf dem Grillrost hervorruft muss noch ein Pizzablech oder ein spezieller Pizzastein her. Empfehlenswert ist zuletzt genanntes, schließlich will man ja Pizza aus dem „Steinofen“. Dieser wird auf den Grillrost aufgelegt und direkt zusammen mit dem Grill selbst aufgeheizt – nach etwa 30 Minuten ist nicht nur die passende Temperatur im Kugelgrill erreicht, sondern auch der Pizzastein schön heiß. Bei 350 Grad braucht eine leckere Pizza gerade einmal 3 bis 4 Minuten bis sie durchgegart ist und den Gaumen erfreuen kann.
Pizzasteine gibt es in unterschiedlichen Größen, von rund zu eckig. So lässt ich der Platz auf dem Rost des Kugelgrills perfekt ausnutzen, wobei immer etwa Zentimeter Platz zum Rand bleiben sollten damit die Luft zirkulieren kann statt sich unter dem Stein zu stauen.

 

Kinderleicht lässt sich so im Handumdrehen eine leckere Pizza auf den Kugelgrill zaubern wie sie sonst nur aus dem italienischen Steinbackofen zu bekommen ist.


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