Grillen mit dem Kugelgrill

veröffentlicht am 19. Juni 2014 in Wissenswertes zu Grillen von

Richtig grillen mit dem mini Kugelgrill.

Ein mini Kugelgrill ist nicht nur ein optisches Highlight. Der Zwerg unter den Holzkohlegrills lässt sich überall hin mitnehmen und erzielt ganz respektable Grillergebnisse.

 

Mini Kugelgrill – Anfeuern

Beim Grillen mit dem mini Kugelgrill sitzt der Rost für die Holzkohle direkt auf den Standfüßen. Die Holzkohle liegt nicht auf dem Boden vom Mini Kugelgrill auf. Über der Holzkohle wird der Grillrost als Abschluss der unteren Kugelhälfte platziert. Mit einem Stabfeuerzeug lässt sich die Holzkohle gut anzünden. Warten Sie nun, bis die Kohle gut durchgebrannt ist. Kohlereste rieseln in den Aschetopf unter dem Grill. Eine Aluschale zwischen Holzkohle und Grillrost fängt herabtropfendes Fett auf. Beim Anfeuern werden obere und untere Luftregler voll geöffnet.

 

Das Belüftungssystem vom Kugelgrill

Kugelgrills arbeiten mit dem Kaminzugeffekt. Damit ist ein direktes Grillen mit Hitze nur von unten oder ein indirektes Garen mit Hitze von allen Seiten möglich. Für das indirekte Grillen muss der Deckel geschlossen werden. Premium-Modelle verfügen über ein eingebautes Thermometer. Damit lässt sich die Gartemperatur bei geschlossenem Deckel kontrollieren. Über eine Drehscheibe kann beim Mini Kugelgrill die Luftzufuhr reguliert werden. Durch die Sauerstoffzufuhr von unten brennt die Holzkohle schneller durch. Die heiße Luft zieht von unten durch den gesamten Kugelgrill und tritt zu den Lüftungslöchern in der Deckelhälfte wieder aus. Beim Grillen werden die oberen Lüftungsregler geschlossen. Über die unteren Regler wird die Temperatur im Inneren des Grills reguliert. Je mehr Sauerstoff zugeführt wird, umso heißer brennt die Holzkohle.

 

Fleisch richtig grillen im Grill

Bei der Vorbereitung des Grillgutes gibt es keine Unterschiede zu einem großen Kugelgrill. Bratwürstchen, Steaks, Fisch und Gemüse werden nach Wunsch gewürzt oder mariniert. Ist die Holzkohle durchgebrannt, dann kommt das Grillgut auf den Grillrost. Beim direkten Grillen wird der Deckel weggelassen. Die Hitze bräunt Fleisch und Würstchen wie bei einem normalen Grill. Dickere Fleischstücke und Grillgut, welches schnell verbrennt, bleiben beim indirekten Grillen saftiger. Indirektes Grillen empfiehlt sich für dicke Fleischstücke, ganze Hähnchen, Gemüse oder Fisch. Damit die Temperatur erhalten bleibt darf der Deckel nicht so oft geöffnet werden. Der Dampf im Inneren gart das Fleisch. Praktisch sind ein Bratenthermometer oder eine Temperatursonde. Wenn Sie einen besonderen Geschmack wünschen, dann legen Sie spezielles Räucherholz auf die heißen Kohlen.


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